Es ist so verrückt jedes Mal.
Monate, Wochen davor freut man sich einfach nur. Pure Freude. Pure Abenteuerlust. Purer Bock auf Neues. Du bist so gottfroh wegzukommen. Rauszukommen. Fliehen zu können.
Und dann, eine Woche davor, bröckelt plötzlich alles.
Monate, Wochen davor freut man sich einfach nur. Pure Freude. Pure Abenteuerlust. Purer Bock auf Neues. Du bist so gottfroh wegzukommen. Rauszukommen. Fliehen zu können.
Und dann, eine Woche davor, bröckelt plötzlich alles.
Du bekommst Angst.
Auf einmal erscheint zuhause alles doppelt so schön, die Leute doppelt so
wichtig.
Du merkst, dass du gar nicht so richtig weißt auf was du dich da einlässt. Was einen erwartet.
Und plötzlich sucht man nach dem Grund warum man eigentlich weg wollte.
Wer ist so blöd und gibt freiwillig seinen nestwarmen, gemütlichen Platz zuhause auf?
Wo man glücklich ist, wo man hingehört. Wo Leute sind, die einen lieben und denen man wichtig ist.
Du merkst, dass du gar nicht so richtig weißt auf was du dich da einlässt. Was einen erwartet.
Und plötzlich sucht man nach dem Grund warum man eigentlich weg wollte.
Wer ist so blöd und gibt freiwillig seinen nestwarmen, gemütlichen Platz zuhause auf?
Wo man glücklich ist, wo man hingehört. Wo Leute sind, die einen lieben und denen man wichtig ist.
Aber es ist zu spät.
Die Nacht vor der Fahrt zum Flughafen ist die Schlimmste
deines Lebens.
Pure Verzweiflung, Chaos im Kopf, Bauchschmerzen, Heulkrämpfe.
Wenn du jemanden hast, der in dieser Nacht bei dir ist, bist du ein Glückspilz.
Könntest du flüchten, würdest du es tun.
Pure Verzweiflung, Chaos im Kopf, Bauchschmerzen, Heulkrämpfe.
Wenn du jemanden hast, der in dieser Nacht bei dir ist, bist du ein Glückspilz.
Könntest du flüchten, würdest du es tun.
Und dann sitzt du am Flughafen und dir ist schlecht. Jedes Wort
macht alles schlimmer.
Du würdest dich am liebsten an einer Säule festhalten, während die anderen dich an den Füßen zum Sicherheitscheck zerren wollen.
Du würdest dich am liebsten an einer Säule festhalten, während die anderen dich an den Füßen zum Sicherheitscheck zerren wollen.
Doch du sagst nichts. Du machst nichts. Du verabschiedest
dich und gehst durch den Sicherheitscheck.
Gehst zum Gate, steigst in den Flieger.
Gehst zum Gate, steigst in den Flieger.
Und dann bist du da.
In einem fremden Land.
Mit fremden Menschen.
Du kennst niemanden und niemand kennt dich.
In einem fremden Land.
Mit fremden Menschen.
Du kennst niemanden und niemand kennt dich.
Aber weißt du was? Es ist wirklich einfach nur
Gewöhnungssache.
Es ist natürlich, Angst vor dem Unbekannten zu haben. Angst vor Neuem. Es ist normal, dich nach deinem Zuhause zu sehnen, nach deinen Freunden, deiner Familie.
Es ist in Ordnung, jede Nacht zu heulen und zu glauben, man würde nie wieder glücklich sein.
Es ist natürlich, Angst vor dem Unbekannten zu haben. Angst vor Neuem. Es ist normal, dich nach deinem Zuhause zu sehnen, nach deinen Freunden, deiner Familie.
Es ist in Ordnung, jede Nacht zu heulen und zu glauben, man würde nie wieder glücklich sein.
Aber du wirst es. Zwangsweise. Jeder Tag ist eine neue
Erfahrung. Jeder verdammte Tag ist ein neuer Schritt.
Und selbst wenn dich die Menschen auf der Arbeit hassen,
wenn du dich in deiner Wohnung unwohl fühlst und du dir wie der einsamste
Mensch auf der Welt vorkommst:
Zieh-es-durch.
Um deiner selbst willen.
Selbst wenn deine Freunde zuhause sich plötzlich nicht mehr
melden, wenn die Menschen die am lautesten geschrien haben ‚OH JA MANN LASS
JEDEN TAG SKYPEN‘ sich tagelang nicht melden, wenn auf einmal keiner mehr Zeit
hat wenn du einfach nur jemandem von deinem Tag erzählen willst:
Mach-weiter.
Immer weitermachen.
Es ist niemals für immer. Die Welt ist in Bewegung, DEINE Welt ist in Bewegung.
Jeden Tag. Jede Minute.
Das Blatt kann sich immer wenden.
Es ist niemals für immer. Die Welt ist in Bewegung, DEINE Welt ist in Bewegung.
Jeden Tag. Jede Minute.
Das Blatt kann sich immer wenden.
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Blahblah, ich weiß, dass viele einen Blog erwarten, in dem ich von der Arbeit erzähle und was ich den ganzen Tag über so mache und in dem ich ganz viele lustige Sachen erzähl – aber das kann ich momentan noch nicht.
Ich bin noch nicht so richtig drin im Ganzen.
Ich fühle mich momentan im Schwebezustand, zwischen der oben beschriebenen Einstellung und dem Gefühl, dass das alles vielleicht doch noch super werden könnte.
Ich kann noch nicht sagen, ob es das alles wert war. Die
Tränen (WAS SIE IST NICHT AUS STEIN OH GOTT WAS NE PUSSY LOL), die
Enttäuschungen, die Angst.
Aber oh Mann. Ich bin noch 4 Monate hier. Es kann alles
besser werden.
Es wird alles besser werden.
Es wird alles besser werden.
POSITIV DENKA MUASCH.
„lol eh wasn scheis blog das interessiert doch keinen was
die denkt lol was soll des“
ich finds super, was du da schreibst. und ich kann nur ehrfurchtsvoll den hut ziehen vor der weisheit die daraus spricht und das von einem so jungen menschen wie meiner cousine ;-) klasse! und: halt durch!
AntwortenLöschendie grossen dinge sind immer erst nach frustrierenden erfahrungen entstanden!
Ola Mimme, bist doch in 3 Wochen wieder daheim! Und dann kommen wir mit Dir mit nach spanien! Ole!
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