Ich habe jetzt schon seit einiger Zeit nichts mehr
geschrieben, aber ich bilde mir nicht ein, dass ihr auch brennend drauf wartet, etwas aus meinem absolut spannenden Leben hier zu erfahren.
Ich tu mich aber irgendwie leichter zu schreiben wenn es mir nicht so gut geht, dann fließt das alles irgendwie besser, was irgendwo klar ist, weil man beschwert sich immer leichter als davon zu erzählen wie gut es einem geht.
Ich tu mich aber irgendwie leichter zu schreiben wenn es mir nicht so gut geht, dann fließt das alles irgendwie besser, was irgendwo klar ist, weil man beschwert sich immer leichter als davon zu erzählen wie gut es einem geht.
Was ja für das Hier & Jetzt im Grunde positiv ist, weil das bedeutet, dass
es mir die letzte Zeit gut ging. Und es geht mir gut. Wirklich gut.
Vielleicht lags auch daran dass ich die letzte Zeit einfach NUR Frühschicht hatte und damit mehr oder weniger um die gleiche Zeit Schluss habe wie Angi – und da beschäftige ich mich danach lieber mit Angi und dem realen Leben als nen Blog zu schreiben.
Seid stolz auf mich! Ich bin sozialisiert!
Vielleicht lags auch daran dass ich die letzte Zeit einfach NUR Frühschicht hatte und damit mehr oder weniger um die gleiche Zeit Schluss habe wie Angi – und da beschäftige ich mich danach lieber mit Angi und dem realen Leben als nen Blog zu schreiben.
Seid stolz auf mich! Ich bin sozialisiert!
Ich hatte zweimal tollen Besuch, wir waren am Strand, im
Park, auf Straßenfesten, ich gehe so gern arbeiten, dass ich es schon
richtiggehend vermisse, sobald ich mal 4 Tage am Stück frei habe.
Jaja, dieses Arbeiten.
Es macht mir so sehr Spaß. Natürlich ist es nicht toll, von Gästen angebrüllt zu werden, dass der Zimmerservice scheiße schmeckt, warum Kinder nicht in den Spa-Bereich dürfen, warum zur Hölle die Zimmerkarte nicht funktioniert und warum es bitteschön noch keinen Weltfrieden gibt.
Die Welt wäre ein weitaus schönerer Ort wenn Menschen kapieren könnten, dass Rezeptionisten nicht für alles Elend dieser Welt persönlich verantwortlich sind.
Ohja, diese Gäste.
Da muss ich mir ja sowieso mal was von der Seele schreiben und mich ein wenig auskotzen. Vorurteile und Klischees sind, was Nationalitäten betrifft, zu 90% wahr.
Japaner schreien, Russen werfen mit dem Geld im wahrsten Sinne des Wortes um sich und Franzosen sind arrogante Arschlöcher.
Wie gesagt, zu 90%. Ich habe einen zauberhaften französischen Praktikantenkollegen, aber es ist nunmal Tatsache, dass Franzosen grundsätzlich erst einmal davon ausgehen dass jedes Lebewesen auf dieser Erde ihre Sprache spricht und es vollkommen legitim ist, dies in Spanien (und vermutlich im Rest der Welt) vorauszusetzen. Da wird nicht erst einmal gefragt, ob der Gegenüber denn dieser wunderbaren Sprache mächtig ist – Nein, da wird munter drauflosgeplappert.
Und wenn man sie dann mal nicht versteht, sind sie ganz empört und herablassend.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe in den letzten vier Wochen mehr französisch gelernt und angewendet als in den sage und schreibe 8 Jahren in der Schule.
Jaja, dieses Arbeiten.
Es macht mir so sehr Spaß. Natürlich ist es nicht toll, von Gästen angebrüllt zu werden, dass der Zimmerservice scheiße schmeckt, warum Kinder nicht in den Spa-Bereich dürfen, warum zur Hölle die Zimmerkarte nicht funktioniert und warum es bitteschön noch keinen Weltfrieden gibt.
Die Welt wäre ein weitaus schönerer Ort wenn Menschen kapieren könnten, dass Rezeptionisten nicht für alles Elend dieser Welt persönlich verantwortlich sind.
Ohja, diese Gäste.
Da muss ich mir ja sowieso mal was von der Seele schreiben und mich ein wenig auskotzen. Vorurteile und Klischees sind, was Nationalitäten betrifft, zu 90% wahr.
Japaner schreien, Russen werfen mit dem Geld im wahrsten Sinne des Wortes um sich und Franzosen sind arrogante Arschlöcher.
Wie gesagt, zu 90%. Ich habe einen zauberhaften französischen Praktikantenkollegen, aber es ist nunmal Tatsache, dass Franzosen grundsätzlich erst einmal davon ausgehen dass jedes Lebewesen auf dieser Erde ihre Sprache spricht und es vollkommen legitim ist, dies in Spanien (und vermutlich im Rest der Welt) vorauszusetzen. Da wird nicht erst einmal gefragt, ob der Gegenüber denn dieser wunderbaren Sprache mächtig ist – Nein, da wird munter drauflosgeplappert.
Und wenn man sie dann mal nicht versteht, sind sie ganz empört und herablassend.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe in den letzten vier Wochen mehr französisch gelernt und angewendet als in den sage und schreibe 8 Jahren in der Schule.
Aber ansonsten bin ich, glaube ich, Dienstleisterin mit Leib und Seele. Einige von euch werden das sicherlich nicht bestätigen können, schließlich bin ich die Letzte die fragt ob man was zu Trinken haben will, wenn man bei mir zuhause ist, aber das ist ja auch was anderes.
Ein bisschen zumindest.
Ich liebe es, wenn Menschen dankbar sind und ich freue mich
immer richtig, wenn ich ihnen weiterhelfen kann.
Wie gesagt, das Arbeiten ist einfach supi.
Wie gesagt, das Arbeiten ist einfach supi.
Und auch sonst bin ich wirklich zufrieden.
Natürlich hausen wir immer noch in diesem Drecksloch, in dem
die Katze mehr Rechte hat als wir, aber wir kommen klar.
Man muss einfach nur ständig im Hinterkopf daran denken, dass egal wo man ist und was man tut – die Katze ist ganz sicher schon vorher da gewesen.
Man muss einfach nur ständig im Hinterkopf daran denken, dass egal wo man ist und was man tut – die Katze ist ganz sicher schon vorher da gewesen.
Ich hatte bisher zweimal ganz wunderbaren Besuch – einmal
war mein jüngeres Ebenbild da und dann noch meine Tante.
Mit meiner Schwester war es im Grund ein einziges Gelage; was wir in diesen zwei Tagen alles verdrückt haben ist kaum zu glauben.
Außerdem haben wir das unglaubliche Kunststück geschafft, durch den Parc Güell zu laufen, ohne die Terrasse mit den Mosaikbänken zu finden. Wer noch nie dort war, das ist im Grunde der Hauptgrund, in den Park zu gehen. Aber wir haben das irgendwie nicht geschafft.
Mit meiner Schwester war es im Grund ein einziges Gelage; was wir in diesen zwei Tagen alles verdrückt haben ist kaum zu glauben.
Außerdem haben wir das unglaubliche Kunststück geschafft, durch den Parc Güell zu laufen, ohne die Terrasse mit den Mosaikbänken zu finden. Wer noch nie dort war, das ist im Grunde der Hauptgrund, in den Park zu gehen. Aber wir haben das irgendwie nicht geschafft.
Mit meiner Tante zwei Wochen später habe ichs dann aber auch
noch gesehen. Überhaupt, endlich habe ich mal die ganzen Sehenswürdigkeiten
besucht, von denen ich täglich den Leuten an der Rezeption erzähle, ohne auch
nur einen blassen Schimmer zu haben, wie es dort aussieht. („Was würden Sie
denn empfehlen unbedingt gesehen zu haben?“
- „Ja ganz klar, Casa Batlló und La Pedrera, Sagrada Familia und Parc
Güell.“)
Hachja, ich liebe meinen Job.
Hachja, ich liebe meinen Job.
Zweieinhalb Monate sind halt einfach mal schon vorbei.
Bald bin ich wieder daheim. Im Grünen. Darauf freue ich mich ehrlich gesagt am Meisten. Saubere Luft ahoi.
Nicht mehr durch den Mund atmen zu müssen, das ist schon was feines.
Bald bin ich wieder daheim. Im Grünen. Darauf freue ich mich ehrlich gesagt am Meisten. Saubere Luft ahoi.
Nicht mehr durch den Mund atmen zu müssen, das ist schon was feines.
Was gibt es sonst noch an Schmankerln aus unserem unfassbar
spannenden und spanischen Leben?
Außer dass der Angi ein Vogel in die Kniekehle (!) gekackt hat, eigentlich nichts.
Aber das ist schon extrem klasse. In die Kniekehle einfach. Voll der Sniper-Vogel.
Außer dass der Angi ein Vogel in die Kniekehle (!) gekackt hat, eigentlich nichts.
Aber das ist schon extrem klasse. In die Kniekehle einfach. Voll der Sniper-Vogel.
Ansonsten sitzen wir beide mehr unregelmäßig als regelmäßig
an unseren Facharbeiten, gehen abends öfters ne Clara trinken (Jepp, ein Radler
heißt hier Clara – und mein Radlerkonsum hier in Spanien übertrifft den meines
bisherigen Lebens um Längen) und wenn wir mal zusammen frei haben – so wie
dieses Wochenende, FUCK YEAH - dann gehen wir hart einen drauf machen.
Das muss man ja dann ausnutzen.
Das muss man ja dann ausnutzen.
So.
Das wars vorerst aus der wunderbaren Welt der Miriam.
Tauchet nun auf und widmet euch eurem eigenen Leben.
Das wars vorerst aus der wunderbaren Welt der Miriam.
Tauchet nun auf und widmet euch eurem eigenen Leben.